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Native Speaker Französisch


Französische Stimmen für Videos und Filme, wie z.B. Dokumentationen, Imagefilme, Produktfilme, TV Spots, Kinospots, E-Learning, Erklärvideos oder Tutorials sowie für Radiospots, Podcasts, Hörbücher, Telefonansagen, Anrufbeantworter Ansagen und Sprachaufnahmen aller Art.


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Über uns:

Sie sind auf der Suche nach professionellen französischen Sprecherinnen und Sprechern? Dann sind Sie bei French Voices genau richtig!

Denn French Voices hat nur die Besten in seiner Stimmenkartei – und steht seit 1997 für Service, Qualität und Auswahl. Auf Grund unsere Nähe zu Frankreich / Straßburg, arbeiten wir für zahlreiche französische Radiosender wie Top Music, FIP, Radio France oder France Culture und natürlich auch für TV Sender wie ARTE, Canal+ und viele weitere.

In unseren hauseigenen Studios produzieren wir Ihr Projekt exakt nach Ihren Wünschen. Bitte beachten Sie, dass wir nicht nur französische Sprecher, sondern auch französisch-schweizerische, französisch-belgische und französisch-kanadische Sprecher in unserer Stimmenkartei anbieten.

Selbstverständlich arbeiten wir nur mit Muttersprachlern / Native Speaker zusammen.

Auf Wunsch beraten wir Sie gerne und erstellen Ihnen ein maßgeschneidertes Casting, damit Ihr Projekt ein voller Erfolg wird!

Übersetzung:

Natürlich arbeiten wir auch mit erfahrenen Übersetzern zusammen, sodass wir Ihnen Ihr Skript in kürzester Zeit als perfekten französischen Text anbieten können.

Wenn Sie Ihre Übersetzung selbst anliefern möchten, dann achten Sie bitte darauf, dass der französische Text nicht mehr Wörter als der Original-Text hat. Denn die französische Sprache braucht bei einer 1:1 Übersetzung in der Regel 20 Prozent mehr Wörter.

Aufnahme:

Die Aufnahme erfolgt in unseren Studios in Appenweier oder unseren Partnerstudios in Paris, Zürich, Genf, Basel, Ottawa, Ontario, Montreal, Brüssel und Antwerpen.

Produktion:

Die Produktion erfolgt in unseren Studios durch erfahrene Producer und Tonmeister. Dank unserer langjährigen Partnerschaft mit MB Akustik sind unsere Aufnahme- und Regieräume perfekt auf Audioproduktion ausgerichtet.

Musik:

Falls Sie Ihre Sprachproduktion mit einer passenden Musik unterlegen möchten, helfen wir Ihnen mit unseren angeschlossenen Musikverlagen gerne weiter. In unserem Musikarchiv führen wir über 100.000 Titel in allen musikalischen Stilrichtungen.

Abmischung / Fertiges Tonmaterial:

Die Ausspielung Ihrer Sprachaufnahme erhalten Sie natürlich genau so, wie Sie es wünschen: Entweder als Cold Voice / Roh-File, als fertig abgemischtes und bearbeitetes File (frei von Atem- und Nebengeräuschen), als finale Tonspur mit Musik und Geräuschen, als TV-Mischung EBU R 128 (Europäischer TV Sender-Standard) oder als 5.1 Kino Mix.

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French-Voices.eu bietet ihnen kurze Lieferzeiten, sehr oft sogar schon innerhalb von 24 Stunden.



Unsere französische Familie, unsere Native Speaker


Bienvenue! Unsere französische Familie, unsere Native Speaker
So vielfältig wie die Auswahl unserer französischen Stimmen, sind die Berufe unserer Native Speaker. Als professionelle Film,- TV- und Theaterschauspieler sind sie auf den stimmlichen und darstellenden Brettern der ganzen Welt zu Hause. Wer öfter einmal französische Radiosender hört, wird ebenfalls einige unserer Stimmen wiedererkennen. Viele unserer Sprecher leben in Frankreich. Jedoch so breitgefächert wie die französische Sprache selbst, sind unsere Stimmen auch in zahlreichen anderen Ländern beheimatet. Doch wo kommt die französische Sprache im Ursprung eigentlich her?

Herkunft der französischen Sprache
Begeben wir uns zunächst auf eine Zeitreise nach Gallien. Zur Orientierung hier eine Karte Galliens und seiner Stämme vor der vollständigen Eroberung durch Gaius lulius Caesar 58 v. Chr.

Drei große Völker mit eigenen Sprachen waren seinerzeit in Gallien beheimatet. Zum einen die Kelten, von den Römern auch Gallier genannt. Weiter, im Südwesten zu Hause, die Aquitanier und last but not least die Belger im Norden. Stellen wir uns einmal die Frage, Gallien, was war das eigentlich? Gallien war als politische Einheit zu keiner Zeit existent. Es war kein anderer als Gaius lulius Caesar, der dem eroberten Gebiet zwischen Pyrenäen, Rhein, Atlantik und Alpen diesen Namen gab. Caesar kam, sah und - erfand.

Es waren zwei Schritte, in denen die Romanisierung erfolgte. Zum einen, mit Beginn der Gründung der Festung Aquae Sextiae 120 v. Chr., heute die Universitätsstadt Aix-en-Provence und im zweiten Schritt mit Gründung der Siedlung Colonia Narbo Martius zwei Jahre später, das heutige Narbonne in der Region Okzitanien. Beginnend ab 58 v. Chr. erfolgte die Eroberung von Nordgallien durch Gaius Iulius Caesar im Gallischen Krieg. Danach verbreitete sich das Lateinische im ganzen Land.

Die Abstammung der französischen Sprache kommt also wie alle romanischen Sprachen vom Lateinischen. Als romanische Sprache gehört Französisch hierbei zum italischen Zweig. Die nach Italien eingewanderten indogermanischen antiken Völker und Stämme werden als Italiker bezeichnet. In der Herrschaft über das ursprüngliche gallische Frankreich hinterließen die Römer in rund 500 Jahren ihre Sprache. Substrate aus dem Gallischen sind nur geringfügig erhalten geblieben. Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Rumänisch sind die sprecherreichsten romanischen Sprachen.

Es war nach dem Zerfall des römischen Reiches, als das Gebiet des heutigen Frankreich zunächst sprachlich zerfiel. Die germanischen Franken nahmen Einfluss auf den nördlichen Teil. Im Süden hielt man stärkeren Kontakt mit anderen romanischen Sprachen. Einige galloromanische Sprachen, auch Dialekte, werden als Langues d’oïl bezeichnet. Zu finden hauptsächlich im nördlich der Loire liegenden Gebietes von Frankreich und auch im frankophonen Teil Belgiens und Luxemburg. Sprachwissenschaftlich wird zwischen der langue d'oc und der langue d'oïl nach dem jeweils für "Ja" benutzten Wort: "oc" (heute okzitanisch "òc") im Süden und "oïl" (heute französisch "oui") im Norden unterschieden.

Ein Blick auf die Verteilungskarte der Langues d’oil in Frankreich:
Verteilungskarte

Einfluss des Gallischen
Es war ein Zeitraum von etwa vier Jahrhunderten, in welchem sich das Lateinische gegenüber den einheimischen Dialekten der Kelten auf dem Festland, also der gallischen Dialekte, durchsetzen konnte. Dabei verschwanden die keltischen Sprachen nicht völlig spurlos. Mit etwa 240 Wortstämmen fanden sie Eingang in das gesprochene Vulgärlatein. Hat Latein etwas mit fehlendem Geschmack oder auch dem fehlenden Gefühl von Anstand zu tun? Als Vulgärlatein bezeichnet man ganz einfach das gesprochene Latein im Unterschied zum Literarischen.

Einfluss der Franken
Mit germanischen Stämmen kam die Bevölkerung im Norden Galliens meist durch Handelsbeziehungen oder Söldnerdienste der Germanen in der römischen Armee in Kontakt. Somit fanden neben dem Keltischen auch zahlreiche Wörter germanischen Ursprungs Eingang in die französische Sprache. Stärker beeinflusst nach dem endgültigen Sieg über eine römische Restprovinz im Jahr 486 n. Chr. Die Franken übernahmen bis ins 9. Jahrhundert ungefähr 700 Wortstämme. Die Verschiebung der germanischen Sprachgrenze in das heutige Belgien hinein, war nur ganz im Norden Galliens durch die fränkische Eroberung möglich.

Weiterentwicklung der französischen Sprache im Mittelalter
Karl der Große veranlasste im Zuge einer Bildungsreform, Latein in einer klassischen Aussprache zu erlernen. Zu groß erschienen die Unterschiede in Aussprache und Schreibweise des Vulgärlateins, die Missionierung der germanischen Bevölkerungsanteile, die hauptsächlich von irischen Mönchen ausging, sollte erleichtert werden. Später wurde auf dem Konzil von Tours im Jahr 813 eine verständliche, einheitliche Sprache für Predigten in Gotteseinrichtungen fest. Somit kann man sagen, das Konzil von Tours war die Geburtsstunde eines neuen Bewusstseins. Nämlich, dass die gesprochene Sprache jetzt eine andere war als Latein. Fortan bildeten sich verschiedene Dialekte heraus, die als Langues d’oïl zusammengefasst wurden.

Erste französische Dokumente
Es sind die sogenannten Straßburger Eide, die der französischen Sprache zugeordnet wurden. Dadurch, dass diese sowohl auf Altfranzösisch als auch auf Althochdeutsch verfasst wurden, wurde die herkömmliche Sprachsituation, romanisch zu sprechen, aber lateinisch zu schreiben, zerstört. Wenngleich Latein im offiziellen Gebrauch noch jahrhundertelang dominierte. Neugierig, auf weitere Informationen zu den bemerkenswerten zweisprachigen Dokumenten der Straßburger Eide?

Ein Dialekt reift zur Hochsprache
Zu Zeiten der Kapetinger entwickelte sich Paris und die Ile-de-France mehr und mehr als politisches Zentrum Frankreichs. Somit reifte der dortige Dialekt, das Franzische, zur Hochsprache. Dadurch wurden in den folgenden Jahrhunderten die anderen Dialekte stark zurückgedrängt.

Als Wilhelm der Eroberer im Jahr 1066 den englischen Thron bestiegen hatte, wurde das normannische Französisch für zwei Jahrhunderte die Sprache des englischen Adels. Die englische Sprache wurde folglich stark vom Französischen beeinflusst, umgekehrt auch das Französische vom Normannischen.

Auch nach Süden weitete Frankreich im 13. Jahrhundert mit den Albigenser Kreuzzügen sein Territorium nach Süden aus. Sprache und Kultur des siegreichen Nordens wurden somit dem Süden aufgezwungen. Zunächst wurde das Okzitanische aus dem offiziellen Sprachgebrauch verdrängt. Im weiteren Verlauf, im 19. und 20. Jahrhundert auch aus der privaten Ausdrucksweise. Eine ähnliche Entwicklung zeichnete sich in Norddeutschland ab. Mit dem Nieder- und dem Hochdeutschen. Die Bedeutung der Langues d’oc und des Frankoprovenzalischen schwand mehr und mehr, obwohl beide Sprachen zuvor prestigeträchtige Kultur- und Literatursprachen waren.

Das Edikt von Villers-Cotterêts, mit der das Französische das Latein fortan als Kanzleisprache ersetzte, wurde im Jahr 1539 von Franz I., dem zweiten französischen König der Renaissance, erlassen. Seither ist das Französische die einzige Amtssprache in Frankreich, wenngleich auch heute noch je nach Region verschiedene, regional verwurzelte Sprachen gesprochen werden. Sprachgeschichtlich wird der Zeitraum von 842 bis etwa 1340 dem Altfranzösisch, l’ancien français zugeordnet. Die Jahre 1340 bis etwa 1610 hingegen belegen das Mittelfranzösisch, le moyen français.

Die französische Sprache wird ab dem 17. Jahrhundert die Sprache des Hofes und der Gebildeten. Der Grundstein zur Verbreitung der französischen Sprache und der französischen Kreolsprachen außerhalb Europas wurde zu dieser Zeit, als sich Frankreich zur Kolonialmacht entwickelte, gelegt. Als Sprache des Adels übernahm das Französische im 18. Jahrhundert die Domäne der internationalen Beziehungen und Diplomatie und löste Latein ab.

Nach der Französischen Revolution und als die politische Großmacht Napoleons scheiterte, fand sich die französische Sprache immer weniger im Gebrauch. Das Bürgertum dachte national und verständigte sich in deutscher Sprache.

Französisch wurde im 19. und 20. Jahrhundert aus weiten Teilen von Diplomatie, Politik und Handel verdrängt. Englisch wird zur Welthauptsprache. Der Friedensvertrag von Versailles von 1919 wurde nicht mehr allein auf Französisch, sondern auch in englischer Sprache verfasst.

Im Jahr 1977 definiert Kanada für die Provinz Québec die französische als einzige Amtssprache. Bekannt auch unter dem Gesetz 101.

Mehr Freiraum der französischen Regionalsprachen und Dialekten wurde mit der Dezentralisierung in den 1980er Jahren zugestanden. Seit 1994 besteht ein Erlass, das den Schutz der französischen Sprache sichern soll.

Hier erklingt die französische Sprache
In über 50 Ländern auf allen Kontinenten, wird Französisch gesprochen. Daher verwundert es nicht, dass von den rund 274 Millionen Sprechern weltweit der wesentlich größere Anteil die französische Sprache als Zweitsprache spricht. Die „schönste Sprache der Welt“, wie Französisch häufig bezeichnet wird, ist muttersprachlich von etwa 80 Millionen Menschen belegt. So der heutige Stand.

Interessant zu wissen: Die kanadische Université Laval und der Agence universitaire de la Francophonie haben in einer demographischen Analyse hochgerechnet, dass sich die Anzahl der französischsprachigen Menschen im Jahr 2025 auf 500 Millionen und im Jahr 2050 auf 650 Millionen belaufen soll. Das würde 2050 rund sieben Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Ursächlich hierfür: der rasche Bevölkerungszuwachs in arabischen und afrikanischen Staaten.

Gesprochen wird Französisch heute natürlich in Frankreich, aber auch in Belgien, der Schweiz, Luxemburg, Monaco und Kanada. Weiter in weiten Teilen Nord-, West- und Zentralafrikas. Wer z.B. schon einmal Marokko bereist hat kann berichten, dass er als Tourist wesentlich häufiger die französische, als die arabische Sprache wahrnimmt. Hintergrund, im Jahr 1912 einigten sich Frankreich und der Sultan von Marokko auf die Errichtung eines französischen Protektorates.

Französisch wird jedoch auch in vielen Teilen Ozeaniens, in der Karibik, verschiedenen Inselgruppen im Indischen Ozean, teilweise auch in Südostasien gesprochen. Ein Blick auf die Liste der Länder, in denen Französisch als Amtssprache gesprochen wird.

Belgisches Französisch
Die regionale Variante der französischen Sprache im Beneluxstaat Belgien wird als belgisches Französisch bezeichnet. Doch was ist der Unterschied, zum in Frankreich gesprochenen Französisch? Im Grunde genommen hauptsächlich der Akzent, ähnlich wie beim Schweizer Französisch. Belgizismen und auch Archaismen charakterisieren das belgische Französisch. Nehmen Wörter in der der Gebrauchshäufigkeit ab, oder werden diese als altmodisch empfunden, bezeichnet man diese als Archaismen.

Belgisches Französisch unterscheidet sich jedoch auch von den Oïl-Sprachen Wallonisch, Picardisch, Lothringisch und Champenois, die in Belgien ebenfalls anerkannt sind.

Der Einzug der französischen Sprache in Belgien
Linguistische Merkmale charakterisieren das in Belgien verwendete Französisch. Es gibt zahlreiche Eigenheiten, die auf wallonischen Nährboden zurückzuführen sind.

Es war im September 1830, als in Brüssel die Revolution gegen den niederländischen König stattfand. Schnell griff der Aufruhr auch auf andere Städte über. Im Verlauf verkündete eine provisorische Regierung am 4. Oktober 1830 die Unabhängigkeit der neun belgischen Provinzen. Im Zuge der Revolution wurde das neue Belgien vom überwiegend französischsprachigen Wallonien und niederländischsprachigen Flandern begründet.

Das Französische war somit landesweit die Sprache von Verwaltung, Justiz und Schulsystem. Im 20. Jahrhundert dann wurde das Französische im flämischen Teil des Landes immer weiter zurückgedrängt. Die Mehrheit der Bevölkerung setzte mehr und mehr ihre niederländische Sprache durch. Seit 1990 haben das romanische Lothringisch, Champenois, das fränkische Lothringisch, Picardisch und Wallonisch den Status von Regionalsprachen.

Die heutige Gesetzgebung der Französischen Sprache in Belgien
Belgien definiert neben Niederländisch und Deutsch auch die französische Sprache als Amtssprache im öffentlichen Leben. Welche Sprache wird nun gesprochen? Für Privatpersonen ist es einfach. Der freie Gebrauch der Sprachen obliegt der einzelnen Person. Anders sieht es hier im öffentlichen Dienst des Staates aus. In der Verfassung des Königreichs Belgien wird der Sprachgebrauch klar definiert.

Wir sehen, der belgische Sprachgebrauch ist nach wie vor ein recht sensibles Thema, welches immer wieder auch zu politischen Auseinandersetzungen führt.

Die Französische Epoche in Belgien – Code Napoléon
Der Zeitraum 1794 bis 1815 wird als „französische Zeit“ definiert. Die Südlichen Niederlande und Lüttich wurden zwar im Jahre 1792 von den Truppen der Französischen Republik erobert, jedoch wurde das Land Anfang 1793 erneut von den Österreichern besetzt. Im Verlauf setzte eine neue französische Militärkampagne der österreichischen Herrschaft endgültig ein Ende. Von Frankreich angebunden wurden die Südlichen Niederlande und auch Lüttich. Fortan verwaltete die Französische Republik die neu eroberten Gebiete. Unter der Herrschaft Napoleons wurde Belgien in das Französische Kaiserreich eingegliedert. Als „Code Napoléon“ wurde das neue Zivilrechtssystem bekannt, das Bonaparte einführte.

Schmuggel und Industrialisierung in der Französischen Zeit in Belgien Ein starkes industrielles Wachstum kennzeichnete die belgische Industrie während dieser Jahre. Zahlreiche Maschinenelemente und Dampfmaschinen wurden in das Land eingeschmuggelt. Es waren britische Einwanderer, die seinerzeit Fabriken gründeten. Das Ergebnis: Wallonien entwickelte sich zur am kraftvollsten industrialisierten Region Europas.

Gent bildete in Flandern die einzige Industriestadt. Die Blockade der Schelde wurde während der Französischen Besetzung durch die Holländer aufgehoben. Der Hafen in Antwerpen konnte aufatmen. Geografischer Verlauf der Schelde.

Die französische Epoche endete mit der Niederlage Napoleons im Jahre 1815.

Französisch in Kanada
Das kanadische Parlament verabschiedete 1969 und revidierte 19 Jahre später das Amtssprachengesetz. Englisch: Official Languages Act, französisch: Loi sur les langues officielles. Innerhalb der kanadischen Bundesverwaltung gewährt diese Verfassung der englischen und der französischen Sprache einen Status der Gleichberechtigung. Was die Provinzen betrifft, diese können selbständig darüber entscheiden, welche Sprachen im Zuständigkeitsbereich Verwendung finden.

Im politischen Kontext war das Amtssprachengesetz eine bedeutende Errungenschaft der Regierung. Dies zur Unterstützung, einige der Empfehlungen der Königlichen Kommission für Zweisprachigkeit und Bikulturalismus in Kanada umzusetzen.

Die dritthäufigste Sprache war Mitte des 19. Jahrhunderts das Kanadisch-Gälische. Heute gilt diese Sprache in Kanada als ausgestorben. Sie wird von weniger als 1.000 Menschen, vorwiegend aus der älteren Bevölkerungsschicht gesprochen. Die ersten gälischsprachigen Rhetoriker in Kanada.

Kanadisches Französisch - ein deutlicher Unterschied zum Europäischen
Durch die große Entfernung zum französischen Sprachraum in Europa unterscheidet sich das Französisch in Kanada deutlich vom europäischen Französisch. Die Französische Sprache findet sich jedoch auch in Nordamerika in verschiedenen Varianten. In Québec ist Französisch die einzige Amtssprache. Quebecer Französisch sprechen auch die frankophonen Bewohner Ontarios und Westkanadas. Es war der französische Seefahrer Samuel de Champlain, der 1608 einen Handelsposten gründete, aus dem sich die spätere Stadt entwickelte. Nach der Eroberung britischer Abenteurer gelangte Québec drei Jahre später, 1632, wieder zurück in französischen Besitz.

Québec spricht Französisch und isst Roastbeef
…wenngleich die anspruchsvolle Küche der meisten Restaurants Französisch inspiriert ist. Selbst an Wochentagen werden die feinen Speisekompositionen bereits zum Mittagessen von auserwählten Weinen begleitet. Der Duft fangfrischer Fische vermählt sich in der Markthalle am Hafen. Die Braut: die Noten cremiger, erlesener Käsespezialitäten. Enten befahren manchmal die überwiegend französischen Spuren der Stadt. Gemeint sind die Motorisierten, wir sprechen vom Citroen 2CV, der sogenannten „Ente“. Wesentlich offener - im Vergleich zu den eher zurückhaltenden Angewohnheiten der Anglokanadier, begrüßt man sich in Québec mit Küsschen auf die Wange. Fassen wir die Auswirkungen der Geschichte simpel zusammen: Québec spricht französisch, genießt am Morgen Milchkaffe und gönnt sich nachmittags einen Tee.

Kanada im Osten - Akadisches Französisch
Die Seeprovinzen New Brunswick, Neuschottland oder auch die Einwohner der Prinz-Edward-Insel sprechen akadisches Französisch. Akadisch wird als Regiolekt der französischen Sprache bezeichnet.

Andere Regionen erlauben dem französischen Sprachraum beispielsweise die Einrichtung eines frankophonen Schulsystems. Neufundländisches Französisch wird heutzutage nur noch vereinzelt auf Neufundland gesprochen. Gebräuchlicher ist hier ebenfalls das akadische Französisch.

Von französischen Pelzen und der französischen Sprachvariante Michif
Michif ist die Sprache der Métis, eine Mischung aus Französisch und Cree. In Kanada und Teilen der Vereinigten Staaten beheimatet, sind die Mestizen Nachfahren europäischer Pelzhändler, die vor allem aus Frankreich, England und Schottland kamen. Die sprachlichen Unterschiede zwischen französischstämmigen Métis sowie englisch- und gälischstämmigen Métis, waren neben den kulturellen und religiösen Unterscheidungen sehr groß. Die French Métis, als Nachfahren von prankophonen Händlern, Trappern und Frauen, bilden die größte Gruppe.

Das Haitianische oder das Französische aus Frankreich umfasst ebenfalls zahlreiche Varianten. Diese werden meist von den Einwanderern der jüngeren Zeit gesprochen.

In Kanada grüßt man Bienvenue, hello! Muttersprachlich wird Französisch von etwa 6,4 Millionen Kanadiern, also, 24 Prozent der kanadischen Gesamtbevölkerung, verwendet. Insgesamt können – bezogen auf die Volkszählung von 1996 – nahezu neun Millionen Kanadier fließend Französisch sprechen.

Bevor wir nun Kanada verlassen und in die Schweiz pilgern, um die französische Sprache weiter zu erforschen, werfen wir zunächst noch einen Blick auf die kanadischen Provinzen.

Französisch in der Schweiz
Durch die räumliche Nähe zum Nachbarland und auch aufgrund reger Handelsbeziehungen, sprach man bereits im späten Mittelalter in der Westschweiz Patois. Also eine regionale Version der Französischen Sprache.

Das Neufranzösische, welches heute an Schulen unterrichtet wird, hat das Patois nahezu völlig verdrängt. Die Sprache gilt als ausgestorben, wenngleich sie in einigen Regionen als die liturgische Sprache einiger Gottesdienste erhalten blieb.

In der Schweiz grüßt man Grüezi! Bienvenue! Benvenuti! Bainvegni! Welcome! Neben der Französischen Sprache im Westen (oft Romandie genannt), werden in der Schweiz drei weitere Landessprachen gesprochen: Deutsch im Norden, der Zentral- und Ostschweiz. Die Südschweiz spricht Italienisch, im Südosten erklingt Rumantsch (Rätoromanisch).

Wirft man einen Blick in diverse Sprachstatistiken, entdeckt man eine Vielzahl weiterer Sprachen, die in der Schweiz von Einwanderern gesprochen werden. Ein eindeutiges regionales Sprachgebiet kann diesen Sprachen nicht zugeordnet werden. Die Weltsprachen Englisch und Spanisch natürlich ausgenommen. Englisch gilt als fünfte inoffizielle Landessprache. Schauen wir uns die Sprachgebiete in der Schweiz an.

Die Französische Sprache, das Schweizer Französisch, wird von etwa 23 Prozent der Einwohner gesprochen. Einsprachig Französisch sind in der Schweiz die Kantone Genf (Genève), Jura (die deutschsprachige Gemeinde Gemeinde Ederswiler ausgenommen), Neuenburg (Neuchâtel) und Waadt (Vaud). Man kann sagen, das schweizerische Französisch entspricht weitgehend dem Standardfranzösisch.

Wortschatz der französischsprachigen Westschweiz
Bereits vor fast 100 Jahren, 1924, erschien das Glossaire des patois de la Suisse romande, kurz Glossaire genannt oder abgekürzt GPSR. Gleichnamig auch das Institut, welches das Wörterbuch herausgibt. Ein Wörterbuch in vielen Bänden, das den Wortschatz der französischsprachigen Westschweiz beinhaltet. Darin finden sich auch die gesprochenen Varietäten der ursprünglichen Einwohner. Das Werk hat auch einen enzyklopädischen Anspruch, mit der Zielsetzung, die ältere Volks- und Sachkultur festzuhalten. Ein Blick in das Glossaire des patois de la Suisse romande.

25 Jahre vor Erscheinen des Werkes, wurde das gleichnamige Institut Glossaire des patois de la Suisse romande bereits gegründet.

Schweizer Französisch = Frankreich-Französisch?
Hier gilt es aufzupassen. Man kann die beiden Französischen Sprachen nicht in einen Topf werfen. Nehmen wir beispielsweise das Wort „linge“. Der Begriff für ein Badetuch, in der Schweiz. In Frankreich dagegen ist damit eher die Wäsche gemeint. Also, in französischen Badeanstalten besser nicht von linge reden, um den Eindruck zu vermeiden, man wolle hier schmutzige Wäsche waschen.

Rabais. Schon einmal gehört? Reduzierte Waren werden in der Schweiz mit rabeis, einem Rabatt angeboten. Jedoch aufpassen, in Frankreich versteht man unter rabais fehlerhafte Ware, die aufgrund dessen verscherbelt wird. Billig verscherbelt.

Sonderangebote bezeichnet man in der Schweiz als Aktion. In Frankreich sagt man promotion. Das französische Wort Action bezeichnet eher die Action, wie beim Film. Oder was würde es bedeuten, in einer französischen Markthalle „les légumes en action“ zu entdecken? Man stelle sich weißen und grünen Spargel als Stunt-Double in Star Wars vor.

Soweit einige Beispiele der Unterschiede, die dem Schweizer Französisch eine Identität verleihen.

Ein kulinarischer Ausflug in die Französische Schweiz
Saucissons, Rohwürste aus Schweinefleisch zum selber Kochen, sind in der ganzen Romandie überaus beliebt. Auf Gemüse gegart oder auch pochiert werden sie zu wahren Gaumenfreuden. Ebenfalls aus der französischsprachigen Schweiz stammen Croute au fromage (Wallis), Raclette und das Käsefondue. Wesentlich leckerer als sein Name, der Gemüse-Kuchen Cholera. Es wird überliefert, dass der Name angeblich aus der Not zur Zeit einer Cholera-Epedemie entstand. Nachbacken? Hier geht’s zum Rezept des Gemüse-Kuchens Cholera.

Rund um den Genfer-, Neuenburger- und auch Bielersee erfreuen sich Fischgerichte großer Beliebtheit. Die Lieblinge der Küchenmeister: Forellen, Felchen und Egli. Eine kulinarische Besonderheit am Bielersee in der französischsprachigen Schweiz sind die in Brennkesseln gegarten Saucissons als Treberwurst.

Eine beliebte Dessert-Spezialität ist das Gâteau du Vully, ein Kuchen aus Hefeteig, aus dem Kanton Freiburg. Moutarde de Bénichon, ein sehr süßer Senf und das typische Safranbrot Cuchole, stammen ebenfalls aus dem westlichen, französischsprachigen, Kanton.

Hunger auf Schweizer Französisch und die westlichen Gaumenfreuden? Dieser kann beispielsweise beim jährlichen Bénichon-Fest im Spätsommer gestillt werden.

Die französische Sprache in internationalen Beziehungen
Als zweite Sprache, nach Englisch, ist Französisch die wichtigste Sprache in Diplomatie und Politik. So zum Beispiel ist Französisch zugleich offizielle Arbeits- und Amtssprache der UNO, EU, UNESCO, NATO, des Internationalen Olympischen Komitees, Interpol, der UEFA, des Internationalen Roten Kreuzes und vieler weiterer Organisationen auf der ganzen Welt und einiger internationaler Gerichtshöfe.

Französisch – die Sprache der Liebe
Positive Merkmale werden der französischen Sprache zugesprochen: Romantisch, charmant, zärtlich, feinsinnig. Vor allem in Deutschland wird Französisch als „Sprache der Liebe“ bezeichnet. Doch was macht ein gehauchtes „Je t´taime“ so viel romantischer?

Ihren Ursprung haben die romantischen Vorstellungen und Assoziationen zur französischen Sprache unter anderem im 18. und 19. Jahrhundert. Literarisch war das Zeitalter der Romantik angebrochen. Schriften von französischen Autoren erfreuten sich gerade unter Intellektuellen und natürlich auch beim Adel in ganz Europa größter Beliebtheit. Seinerzeit kamen auch Bildungsreisen ins europäische Ausland, wie zum Beispiel Frankreich, in Mode. Als „Stadt der Lichter“, wie Frankreich auch gerne bezeichnet wird, wurde das romantische Bild des eleganten Frankreich ins Ausland getragen.

Spätestens seit dem 20. Jahrhundert beschworen die französischen Chansons erneut den Mythos der „Sprache der Liebe“. Kaum ein Herz bleibt unberührt, erklingen melodische Kunstwerke wie „C’est l’amour“ von einer großartigen Edith Piaf oder auch “Je t’aime”, wenn Serge Gainsbourg und Jane Birkin ins Mikrophon hauchen. Auch wenn sich der Chanson immer wieder politischen Themen zuwendet, bleibt er doch der Inbegriff der Liebe, des Leidens und des Dramas.

Französische Sprachmelodie und Komplimente
Für unsere Ohren hört sich Französisch unglaublich melodiös an. Doch nicht nur das. Die Franzosen geben sich vergleichsweise große Mühe, sich beim anderen Geschlecht beliebt zu machen. Das Mittel: Die französische Sprache. Höfliche Äußerungen und Komplimente stehen oftmals an der Tagesordnung. Wenn ein deutscher Mann vielleicht von Fettpölsterchen spricht, nennt der Franzose diese galant “poignée d’amour”, einen „Haltegriff der Liebe“.

Die vielleicht schönsten zehn französischen Lieder:

"Hymne à l’amour" von Edith Piaf
"Pour que tu m’aimes encore" von Céline Dion
"La mer" von Charles Trenet
"Avec le temps" von Léo Ferré
"Les feuilles mortes" von Yves Montand
"Les copains d’abord" von Georges Brassens
"La bohème" von Charles Aznavour
"Chanson pour l’Auvergnat" von Georges Brassens
"L’aigle noir" von Barbara
"Joe le taxi" von Vanessa Paradis

Französischer Fremdsprachenuntericht mit Asterix
Wer kennt sie nicht. Die erfolgreichste französische Comicserie mit dem gleichnamigen Titelhelden im Mittelpunkt. Asterix (im Original Astérix) wurde 1959 von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo geschaffen. Ganze 37 Alben umfassen die Abenteuer des Titelhelden. Geliebt von Jung und Alt. Damals und heute.

Doch haben Sie gewusst, das Asterix zu den wenigen Comics gehört, die im Schulunterricht, gerade auch im Fremdsprachenunterricht für die französische Sprache, Latein und Altgriechisch verwendet wird?

Einige Abenteuer des Titelhelden wurden verfilmt. Unter anderem mit den französischen Schauspielern Christian Clavier, dem großartigen Gérard Depardieu und der bezaubernden Französin Laetitia Casta entstand 1999 der Realfilm Asterix und Obelix gegen Caesar.

Essen wie Gott in Frankreich
Geht es um frisch gebackene Baguettes und Croissants, werden Gläser mit rubinroten Weinen befüllt, schleicht sich der Duft von cremigem Käse in die Nasen, dann sind sie vielleicht in Frankreich. Essen dient bei den französischen Nachbarn nicht alleine der Nahrungsaufnahme, es ist vor allem die Lebensfreude, um die es beim Essen in Frankreich geht.

Fragt man Mark Singer, den technischen Leiter der Küche im Le Cordon Bleu in Paris, was für ihn Essen bedeutet, funkeln seine Augen und man hat keinen Zweifel ihm zu glauben, “Kochen und Essen sind Vergnügen.“ “Der soziale Akt des Essens, ist ein Teil davon, warum wir Mensch geworden sind, etwa gleichbedeutend mit dem Sprechen oder um sich zu kümmern. Lernen gut zu essen ist lernen ein Mensch zu werden.” Appetit auf eines der besten Restaurants in der Stadt der Liebe?

Französisch wird auch „Molières Sprache“ genannt
Warum bezeichnen die Franzosen ihre Sprache gerne auch als „Molières Sprache“? So einige Länder haben im Laufe der Geschichte Dichter von Weltruhm hervorgebracht. Shakespeare wird oft als Vater der englischen Sprache bezeichnet. Deutsche Literaturgeschichte schrieb Goethe. Die Kultur des Zarenlandes wurde entscheidend durch die Werke von Tolstoï geprägt. Im Reich der Mitte wäre Konfuzius, in Italien Dante und Cervantès in Spanien zu benennen. Unumstritten ist der Dramatiker Jean-Baptiste Poquelin, besser unter seinem Bühnennamen Molière bekannt, als das französische Pendant zu all diesen berühmten Dichtern zu benennen, weswegen die Franzosen ihre Sprache auch „Molières Sprache“ nennen.

Und wer weiß, vielleicht buchen gerade Sie, für Ihr Unternehmen, mit einer unserer französischen Stimmen auch einen künftigen Molière…! Viel Freude beim Entdeckern Ihrer Stimme aus den www.carpe-diem-studios.de.



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